Labora et ora – arbeite und bete!

Eine neoliberale Groteske zum Zwecke der Erhellung und Vergegenwärtigung der Entstehung prekärer Sozialformen

basierend auf 40 Zitaten berüchtigter Zeitgenossen # Autor: Maria v. Boisse # 1 Akt # 4 Szenen

Handlung: Die Erfindung des 3. Arbeitsmarktes. Mehr lesen »

Placebodefekt

Da sitzt Ihr nun und habt gelernt, wie Waffen funktionieren / da frönt Ihr Euch und seid zu stolz, um Euch noch zu genieren.
Mit feistem Wanst und leerem Geist, sitzt Ihr auf Nahrungsketten / Ihr wisst genau wen Ihr bescheisst, Ihr Ruhmes Marionetten.

Den Krieg verkauft Ihr uns als Frieden, wir sollen das bezahlen / wir, die wir nichts haben dürfen, sind dafür nicht zu schade.
Auch nicht uns darum nur zu kümmern, das Eure Sorgen unsre sind / Ihr jedoch hört nicht das Wimmern des jetzt schon toten Kinds.

Unsre Sorge macht Euch reich wie arm, denn Gier wird nie erkalten / doch unsre Kinder sollen hungern, um Eure Welt zu halten.
Unsre Kinder sollen werden, was Ihr nicht wollt und achtet / nützlich sein und Werte schaffend, die nur für Euch gepachtet.

Eure Welt die unsre ist, besteht weil wir sie schützen / hören wir doch damit auf, wird Euch kein Klagen nützen.
Kein Klagen um das schöne Geld, was ihr nicht essen könnt / der Reichtum der Verantwortung, der sei Euch dann vergönnt.

Merkels Wahrheit

“Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt. Und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.” – Angela Merkel


Artikel 20 [Verfassungsgrundsätze – Widerstandsrecht]

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

URL zum Film: http://de.youtube.com/watch?v=rQeoE4lEXBE

Nachhaltig Wirtschaften für die Zukunft

Sie hat es wieder getan! Die neue Folge von “Angela direkt” – Merkel-TV!

Der hoffnungsvolle Titel “Nachhaltig Wirtschaften für die Zukunft” ließ mich hoffnungsvoll den Text lesen. Also entweder bin ich ein bisschen auf der Wurstsuppe hin und her geschwommen oder aber ich muss zugeben, dass in diesem ganzen Text kein einziger Hinweis darauf zu finden ist, wie sie das vorhat, unser Mädchen. Ich habe selten jemanden erlebt, der Nichts in soviel Nichts verpacken kann.

Video-Podcast der Bundeskanzlerin #04/09 v0m 31. Januar 2009

In der augenblicklichen Situation – der internationalen Finanzmarktkrise und der Krise der Weltwirtschaft – hat die Politik zwei Aufgaben: Auf der einen Seite geht es um die aktuelle Bekämpfung der Krisensituation. Das heißt für uns national, dass wir ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht haben, um eine Brücke in der Krise zu bauen – vor allen Dingen für die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Kurzupdate deutscher Arbeitsmarkt
1.500 Millionen für die Reichen, 150 Millionen für die Armen

Auf der anderen Seite müssen wir alles tun, um die Lehren zu ziehen, dass eine solche Krise sich nicht wiederholt. Weil es sich um eine internationale Krise handelt, kann dies auch nur international geschehen. Genau aus diesem Grunde hatten sich im November des vergangenen Jahres in Washington die Vertreter der G20-Staaten getroffen, um internationale Regeln für die Finanzmärkte zu verabreden.

Welche Krise?

Das Folgetreffen wird am 2. April in London stattfinden, und in der Vorbereitung werde ich im Februar die Vertreter der europäischen Mitgliedstaaten der G20 Gruppe hier nach Berlin einladen. Wir werden dann darüber beraten, welche Maßnahmen notwendig sind, um eine solche Krise sich nicht wiederholen zu lassen. Das bedeutet erstens: Mehr Transparenz bei den Finanzprodukten. Das bedeutet zweitens: Schärfere Regeln für das Arbeiten der Ratingagenturen, denn die Bewertung dieser Produkte war in der Vergangenheit unvollkommen und in vielen Fällen viel zu positiv. Und drittens bedeutet es, dass die Banken, die risikoreiche Produkte vertreiben, für diese Risiken auch Vorkehrungen treffen. Das ist in der Vergangenheit nicht ausreichend erfolgt, weswegen wir heute so große Schwierigkeiten haben. Aber die Regelung für Finanzmärkte, Produkte und Marktteilnehmer allein wird noch nicht ausreichen. Wir brauchen eine globale Architektur für das gemeinsame Wirtschaften. Deshalb plädiere ich dafür, eine Charta des nachhaltigen Wirtschaftens zu entwickeln.

Lone-Star-Investments und die tiefschwarze Seite unserer Politiker

In diesem Zusammenhang habe ich bereits während unserer deutschen G8-Präsidentschaft internationale Organisationen nach Berlin eingeladen, und dieses werde ich wiederholen. Am nächsten Donnerstag werden die OECD, die Welthandelsorganisation, die internationale Arbeitsorganisation, die Weltbank und der Internationale Währungsfonds hier in Berlin zu Gast sein.

“Bekenntnisse eines Economic Hit Man”

Gemeinsam werden wir darüber beraten, wie eine zukünftige Wirtschaftsarchitektur für ein nachhaltiges Wirtschaften aussehen kann. Wir alle wissen aus den Erfahrungen mit der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland: Märkte brauchen einen Ordnungsrahmen und der Staat muss der Hüter der Ordnung sein. Internationale Organisationen können für die Staaten Regeln entwerfen: für einen freien Handel, für soziale Mindeststandards, für ein faires Wirtschaften auf der Welt.

Parteienrettungsschirm

Bundestag lehnt Sozialtarife ab

Mißbrauch beim Konkunkturpaket II

Studie: Deutsche Banken sitzen auf 93 Mrd Euro Risikopapieren

1500 Millionen für die Reichen-150 Millionen für die Armen

ILO fürchtet einen Anstieg der weltweiten Arbeitslosigkeit um 50 Millionen Menschen

Ich freue mich deshalb auf den Erfahrungs- und Meinungsaustausch, der eine gute Vorbereitung sein wird, um im Frühjahr in London dann auch die richtigen Lehren für die Welt zu ziehen, damit sich solch eine Krise nicht wiederholen kann.

Es gibt plötzlich unheimlich viele Leute, die (angeblich) schon immer gewusst haben, dass es zu genau dieser Finanzkrisenzuspitzung kommen musste, die es seit September gibt.

Quelle: http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Podcast/2009/2009-01-31-Video-Podcast/2009-01-31-video-podcast.html

Bastelbogen Demokratie

“Ich bin stolz auf unsere gesellschaftliche Ordnung, darauf, dass die Würde des Menschen geachtet wird, dass die einzelne Stimme etwas zu sagen hat, dass jeder wählen kann, dass man auswählen kann und dass man daraus dann demokratische Mehrheiten zimmert.” - Rede von Angela Merkel auf der Diskussionsveranstaltung des Bankhauses Metzler am 14. Januar 2009 in Frankfurt am Main

Krise zu verschenken!

“Ich rufe alle Unternehmer in Deutschland auf, sich unseres Maßnahmenpakets zu bedienen, es in Anspruch zu nehmen und damit ihren Beitrag zu leisten, damit wir gestärkt durch die Krise kommen. Denn wir wissen, Politik alleine wird diese Krise nicht bewältigen können, sondern wir brauchen eine gemeinsame nationale Kraftanstrengung.”

Angela Merkel – Videopodcast “Konjunkturpaket II – Die Krise meistern”

Text als PDF

Cunst & Commerz

Guten Tag Frau Merkel,

Die SoFFin hat der Commerzbank insgesamt Einlagen in Höhe von 18 Mrd EUR zur Verfügung gestellt und dafür hat der Staat einen Stimmanteil von 25% zzgl. 1 Aktie bekommen. Der Marktwert Commerzbank beträgt per 15.01.09 2,5 Mrd EUR. Die Gesamteinlagen belaufen sich also auf das 7,2fache des derzeitigen Marktwertes der Commerzbank, wofür der Staat im Gegenzug über einen Eigneranteil laut derzeitigem Marktwert von 0,6 Mrd bzw. 600 Millionen EUR verfügt.

Die Commerzbank zahlt von diesen 18 Mrd EUR insgesamt ca. 9,8 Mrd EUR für die Dresdner Bank. Das bedeutet, dass der Steuerzahler sowohl die Commerzbank, als auch die Dresdner Bank gekauft, sowie 9 Mrd EUR dazugelegt hat und dafür einen momentanen Gegenwert von 600 Mio EUR zur Verfügung gestellt bekommt. Das zur Verfügung gestellte Kapital insgesamt beträgt somit das 30fache im Gegensatz zum Eigenanteil des Staates, womit die Commerzbank faktisch eine Rendite von 3000% erzielt hat – ohne jedes operative Geschäft und risikofrei, weil garantiert. Sie hat schlicht und einfach 600 Mio EUR bezahlt, um in den wahrlichen Genuß von 18 Mrd EUR zu kommen.

Fazit: Der Steuerzahler ist demnach in der Lage, einem marktwirtschaftlich orientierten Unternehmen zu garantieren, dass es – ohne den Marktgesetzen von Angebot und Nachfrage unterliegen zu müssen – mit dem 7,2fachen seines Marktwertes operieren kann. Das bedeutet nichts anderes, als eine staatliche Zulage oder Subvention von 6,20 EUR pro 1,– EUR Eigenkapital.

Dazu folgende Fragen:

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Chuzpe

“Vertrauen ist genau die Währung, mit der bezahlt wird.”Angela Merkel

… deshalb sind wir pleite!

Wisst ihr eigentlich was Chuzpe bedeutet? So nennt man das Verhalten eines Elternmörders, der um Gnade fleht, weil er Waise ist!

1000 und keine Meinung

Sagt ein Wähler zum Politiker: “Kein Schwein interessiert sich für meine Meinung!”.
Darauf der Politiker:” Dann muss sie falsch sein.”

Meinungsumfragen gehören zum Beliebtesten, woran sich die tägliche Presse und deren Leser orientieren sollten, ja müssen, wenn man den bedeutungsschweren Huldigungen der Auftraggeber an ihre eigenen Meinungsumfragen Glauben schenken möchte. Kein Tag vergeht ohne meinungsbildende Meinungsumfragen, vorwiegend zu Themen, bei denen den meisten die Haare zu Berge stehen (müssten). Da “analysiert” zum Beispiel der Chef des Umfrageinstitutes FORSA, Manfred Güllner, aus einer (nicht überprüfbaren) 46%igen Zustimmung zur Frage nach einer Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken: “Wir sehen, dass die Dämonisierung der Kernkraft vorbei ist.” und der Stern als Auftraggeber schlagzeilt dazu: “Die ganze Welt liebäugelt wieder mit der Kernenergie, nur die Deutschen sträuben sich. Noch. Denn auch hierzulande scheint sich die Stimmung zu drehen.” [1]

Immerhin kommt die alles relativierende Feststellung am Schluss:

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Angela Merkel!

54 Jahre weilt sie nun schon unter uns, 3 davon drüber!

Und weil unsere Super-Nanny heute Geburtstag hat und SPIEGEL-Online immer nah am Busen der Muse ist, wusste er heute das Neueste aus der Anderwelt zu berichten:

Dauerregen, Stromausfall und ein heftiger Crash: Der 54. Geburtstag von Angela Merkel – derzeit auf Visite in Algier – war ein Festival an Pannen. Zur Geburtstagstorte gab es einen gestrandeten Airbus. Eine Gangway krachte in den A310 der Kanzlerin – und riss ein Loch in die Außenwand.

Oh, Scheiße, dass tut mir bringt aber wieder einmal LEID!

Und um Angela, natürlich erst wenn se zurück is aus Algerien – wir erinnern uns doch bestimmt was so passiert „wenn eine eine Reise tut“ – ein kleine Freude so von Bürger zu Burger zu machen, entschied ich mich, einen meiner weiteren Favoriten aus Angelas agitatorisch und propagandistisch geschultem Geist zu reaktivieren und hier nocheinmal zu veröffentlichen:

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¡ʇnʇ ǝsıǝɹ ǝuıǝ ǝuıǝ uuǝʍ

Reise nach Algerien

… unter diesem Titel titelt lapidar der “Terminkalender” von Angela Merkel:

Mi, 16.07.2008

Am Morgen leitet die Bundeskanzlerin, wie üblich, die Sitzung des Bundeskabinetts.   Anschließend reist Angela Merkel zu einem zweitägigen Besuch nach Algerien. Begleitet wird sie dabei von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation.

Do, 17.07.2008

Gegen Vormittag wird die Bundeskanzlerin mit militärischen Ehren im Präsidentenpalast empfangen. Anschließend trifft sie mit dem algerischen Präsidenten zu einem ausführlichen Meinungsaustausch zusammen.

Voller Freude über das Engagement unserer lieben Frau, aber doch ein bisschen enttäuscht ob der zurückhaltenden Wenigkeit der Informationen über diese kleine Lustreise stöberte ich ein bisschen, ob ich nicht mehr darüber erfahre. Ich weiß zwar, dass Angela Merkel einzig und allein zum Zwecke der Veredelung des Ansehens der Doitschen Wirtschaft um die Gunst anderer Staatenlenker buhlt, doch “Wie macht das “Kohls Mädchen”?, frage ich mich. Schnell schaute ich auf Angelas Blog vorbei und siehe da!

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Angela greift durch

„Kohls Mädchen“ macht wieder einmal klar, dass Volkes Stimme nichts zu melden hat!

O-Ton Angela Merkel

„… wenn es die CDU nicht gegeben hätte, würden wir heute noch ne lange Diskussion mit SPD, Grünen und anderen führn, darüber ob das nun notwendig ist oder nicht. Das sind aber Dinge über die darf man nicht diskutieren, die muss man einfach machen!“

Merkels Stasi-Umfeld

Autor: Rolf Ehlers

Wenn wir beurteilen wollen, was wir von einem Menschen erwarten können, fragen wir immer erst danach, wo er denn her kommt. Wir suchen uns ein Bild von ihm zu machen, indem wir ergründen, in welchem Umfeld jemand in der Vergangenheit gelebt hat, was seine Freunde und Verwandten waren und welches ihre Überzeugungen waren und sind. Das nicht zu tun, hieße blauäugig zu sein… Wir deutschen Wähler werden aber seit Jahren darüber im Dunkeln gelassen, aus welchem Umfeld denn unsere Kanzlerin kommt. Keine der maßgebenden Zeitungen hat darüber mehr als oberflächlich berichtet, bis jetzt das Schweizmagazin am 29.5.2008 titelte:

“Deutsche Kanzlerin Merkel ein Stasi-Spitzel?”

In der Talk-Show von Anne Will wies Oskar Lafontaine, der sich heftigen Angriffen wegen seiner Zusammenarbeit mit Gegor Gysi als angeblichem Zuträger der Stasi ausgesetzt sah, darauf hin, dass es die Kanzlerin Merkel selbst sei, die eine Aktivistin des DDR-Systems gewesen sei.

Informationen, die in den Archiven vergraben waren und die nach der Wende in der großen Vernichtungsaktion nicht untergegangen waren, sind vielen schon seit Jahren bekannt. Ihre Veröffentlichung ist aber nicht opportun. Offenbar gefällt es maßgebenden Leuten in den Redaktionen und Verlagen oder denen, die Macht über sie haben, Frau Merkel vor allen Angriffen zu schützen. Ob diese Leute selbst wissen, über wen sie da die Hand halten?

Die Verflechtung mit dem DDR-Regime von Angela Dorothea Kasner, die mit ihrer ersten Ehe den Namen Merkel annahm und ihn nach Eingehung der zweiten Ehe behielt, hängt eng mit ihrem familiären Umfeld und ihren persönlichen und politischen Freunden zusammen, die fast ohne Ausnahme mit der Stasi verbandelt waren. Dabei spielen herausragende Rollen ihr Vater Horst Kasner, ihr mehrjähriger Lebensgefährte Michael Schindhelm, Clemence de Maizière sowie dessen Nachkommen Lothar de Maizière und Thomas de Maizière, Wolfgang Schnur, Manfred Stolpe, Klaus Gysi und Günther Krause – mit Ausnahme von Thomas de Maizière sämtlich Vollblutstasis, wenn nicht streng bewiesen, dann aber verdächtig…

Der Vater: Kapitalistenfresser in der Kirchenpolitik

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Wahn und Wirklichkeit

Engagement für Familien ist gut für alle!

… sagt Angela Merkel

… in Gegenüberstellung zu Aussagen von Norbert Struck, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe auf dem 13. Kinder- und Jugendhilfetag vom 18. bis 20. Juni 2008 in Essen.

Als im vergangenen Jahr die schrecklichen Fälle von Kindesmisshandlungen und
Kindestötungen bekannt wurden, habe ich davon gesprochen, dass wir in unserer
Gesellschaft eine Kultur des Hinsehens brauchen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat eine deutliche Anhebung der Hartz-IV-Bezüge gefordert. „Der Hartz-IV-Satz muss um 20 Prozent angehoben werden“, erklärte der AGJ-Vorsitzende Norbert Struck beim 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Essen.

Inzwischen habe ich die Schirmherrschaft über ein Projekt übernommen, das, wie ich finde, beispielhaft ist für das ehrenamtliche Engagement in unserer Gesellschaft. Dies ist das Projekt „Wellcome“, ein Projekt, bei dem junge Eltern in der ersten Phase der Kindererziehung unterstützt werden – direkt nach der Geburt, durch ganz praktische Hilfeleistungen: Zum Beispiel dadurch, dass der jungen Mutter ein paar Stunden die Kinderbetreuung abgenommen wird, zum Beispiel dadurch, dass Arztbesuche begleitet werden oder praktische Tipps gegeben werden.

Laut der AGJ sind bundesweit in den vergangenen fünf Jahren mehr als ein Viertel aller Vollzeitstellen weggefallen. Vor allem in Ostdeutschland wurde im gleichen Zeitraum ein Stellenrückgang um 40 Prozent registriert. Mehr lesen »

Soziale Marktwirtschaft ermöglicht den Aufstieg!

Bundeskanzlerin Merkel im F.A.Z.-Gespräch (20. Juni 2008)

Man kann ja von Angela Merkel halten was man will, aber Humor hat sie nicht!

„Die Soziale Marktwirtschaft war immer stark als das Bündnis der Starken mit den Schwachen, nicht als das Bündnis der Schwachen gegen die Starken, wie manche Diskussion uns zuweilen weismachen will.“

Da ich mich nicht wenig mit den (für sie geschriebenen) Reden, sowie den wörtlichen Zitaten und der in ihnen enthaltenen Art und Weise des Ausdrucks beschäftige, komme ich zu dem Schluss – das ist ein echtes Merkel-Zitat, welches mehr als tausend vorgeschriebene Worte sagt. Natürlich die Starken mit den Schwachen – die machen ja die Arbeit! Aber eine echte freudsche Leistung ist „das Bündnis der Schwachen gegen die Starken, wie manche Diskussion weismachen will„. Da haben die Autoren Heike Göbel und Holger Steltzner irgendwie nicht aufgepasst.

Die Wahrheit kommt immer ans Tageslicht – sie hat ganz einfach Schiss vor dieser Variante. Psychologisch gesehen.

Aber weiter … Mehr lesen »

Die Menschen haben etwas vom Aufschwung

Bundeskanzlerin Angela Merkel blickt zufrieden auf das Jahr 2007 zurück. Seit Beginn der Großen Koalition ist die Arbeitslosigkeit um mehr als eine Million zurückgegangen. Und im nächsten Jahr haben die Beschäftigten sogar mehr im Portemonnaie: durchschnittlich 270 Euro durch niedrigere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Im Interview mit der “Super-Illu” zieht die Kanzlerin eine Halbzeit-Bilanz ihrer Regierungsarbeit und spricht über die Ziele für 2008.

Das Interview im Wortlaut:

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Die soziale Marktwirtschaft ist die beste und leistungsfähigste Wirtschaftsordnung – Angela schwafelt

„Arbeitnehmer, Unternehmer und die Politik können zufrieden sein mit dem erreichten Aufschwung am Arbeitsmarkt.“

Das Jahr 2007 hat viele gute Veränderungen gebracht. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich positiv, der europäische Reformvertrag wurde auf den Weg gebracht und die Kinderbetreuung verbessert. Im Interview mit der Zeitschrift Capital sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel, worauf sie stolz ist und was besser werden muss.

Das Interview im Wortlaut: Mehr lesen »

Angela schlägt zurück

Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Arbeitgebertag 2007 der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, veröffentlicht: Di, 11.12.2007

“Meine Damen und Herren,

ich komme in diesem Jahr zu Ihnen zu einem Arbeitgebertag, bei dem wir gemeinsam erfreut konstatieren können, dass es zum ersten Mal über 40 Millionen Beschäftigte, über 40 Millionen Menschen gibt, die in Deutschland erwerbstätig sind. Es passiert nicht mehr, was jahrelang passiert ist, nämlich dass jeden Tag im Durchschnitt über 1.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse verloren gegangen sind, sondern es passiert das Gegenteil: Derzeit werden per Saldo jeden Tag 1.200 neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen. Es gibt weniger Arbeitslose, nämlich 1,2 Millionen weniger als noch vor zwei Jahren.”

1.200 neue Arbeitsplätze pro Tag!

Und nun lassen wir die Luft raus und rechnen ein bisschen:

Der Übersicht halber beginne ich mit den offiziellen Arbeitslosenzahlen von ca. 3.500.000 ALG-I-Empfängern. 2916,6 Tage bzw. 7,9 Jahre dauert also bei Frau Merkel die Zeit bis zur totalen Vollbeschäftigung für diese Menschen. Bezogen auf zusätzliche 7.400.000 ALG-II-Empfänger, deren Kinderanteil hoffentlich erwachsen wird, dauert der ganze Spass für die Gesamtanzahl von 10.900.000 Hilfebedürftigen ca. 9083,3 Tage oder ganze 24,8 Jahre – vorausgesetzt, kein weiterer Mensch wird bis in diese freudige Zukunft erwerbslos.

Was möchte uns Frau Angela Merkel nun eigentlich damit sagen?

Und dann das:

“Ich glaube, man sollte zwar nicht in Lobeshymnen ausbrechen. Aber wir können miteinander — Sie haben das auch gemacht –, Erfolge verzeichnen. Diese Erfolge haben natürlich viele Väter und vielleicht auch Mütter. Das sind zuerst die Unternehmer in Deutschland, die an vielen Stellen Mut, Innovationskraft aufgebracht und Investitionen durchgeführt haben. Das sind tüchtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland, die über viele Jahre hinweg durch Lohnverzicht und Einschränkungen dazu beigetragen haben, dass sich Unternehmen am Markt behaupten können. Ich danke Ihnen, dass Sie gesagt haben, dass auch die Politik sowohl die der Vorgängerregierung als auch die unserer Regierung ihren Anteil daran hat. Es ist letztlich das Kennzeichen unseres Gemeinwesens, dass nicht einer allein für sich einen Erfolg verbuchen kann, sondern dass es am besten funktioniert, wenn jeder seinen Beitrag leistet.”

– Quelle: http://www.bundeskanzlerin.de